Vorhang auf: 5 richtig schöne italienische Design-Ideen

Die Marmomac, bedeutendste Natursteinmesse Europas, ist für Meilenstein jedes Jahr auch Inspirations-Ausflug. Denn in Italien scheint uns der Anspruch an Design oft etwas höher als hierzulande, wo das Bauhaus-Erbe manchmal allzu karge Sachlichkeitsblüten treibt. Ganz anders die italienische Natursteinbranche: Mit viel Selbstbewusstsein und kreativer Gestaltung geht es dort an steinige Ideen. Innovation und Handwerk halten Händchen und empfangen nicht selten kühne Formsprache zum Kaffee. Moderne Technik gilt nicht als Widerspruch zur Tradition, sondern als Chance. Und besonders stolz sind die Italiener auf ihr heimisches Material, allen voran den Marmor aus Carrara und Südtirol.

Die Ausstellungsstücke, die wir auf der Marmomac 2018 besonders gelungen fanden, zeigen wir Ihnen hier. Sie waren Teil der Kunstausstellung der Messe, die sich "Italian Stone Theatre" nennt. Jedes Jahr gibt es ein Motto – 2018 lautete es: "Wasser und Stein".


Bühne frei!

Bad-Möbel mit Augenzwinkern

Bild 1: I see faces // Bild 2: Jahaa, ein Wassertrichter als Waschbecken // Bild 3: Eine runde Sache

Die Wand als Kunstobjekt

Hochwertig-zurückgenommen statt protzig

(denn für diesen Stil ist Naturstein eh der Partner in Crime)



Naturstein als innovatives Möbel-Material

Ja, das ist ein Lautsprecher aus Marmor. Er klingt grandios und zugleich können Sie drauf sitzen. Oder, wie die Meilenstein-Bande, Ihren Kopf reinstecken.

Regionaler Naturstein, grandioser Naturstein

Kommando Nachhaltigkeit! – Und damit genau dieses nicht langweilig wird, erzählen/leben/zeigen das in diesem Fall nicht wir, sondern die Italiener. Alle Ausstellungsstücke waren aus italienischem Stein. Diese Marmor-Bar mit integriertem Abhäng-Bereich ist nur ein Beispiel. (Und äh.. wer's nochmal von uns nachlesen will, findet den Sinn von regionalem Stein hier erklärt. Non c'è di che.)

PS: Ein zweites, einfach wunderschönes Nachhaltigkeitsprojekt hat Barbara Giuntoni auf der Messe vorgestellt. Sie ist Geschäftsführerin von Marba Marmi, also eine italienische Marmorbruch-Betreiberin. Sie will mit ihrer Initiative „Save an Elephant“ Nachhaltigkeit und Tierschutz verbinden. Deshalb fertigt sie aus Sägeresten aus der Produktion Stoßzahn-Nachbildungen. Statt als Abfall weggeworfen zu werden, sollen sie Elefanten das Leben retten. Ein Kunstprojekt gegen Trophäen-Tourismus und Elfenbeinhandel – genial, oder? Wer nähere Infos zu dem Projekt sucht, kann hier nachlesen (italienische und englische Beschreibungen).

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